IM

inoffizieller Mitarbeiter (der Stasi)

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im [ɪm] <Verschmelzung von »in« + »dem«>:
1.
a) <die Verschmelzung kann aufgelöst werden> sie arbeitet im Garten.
b) <die Verschmelzung kann nicht aufgelöst werden> im Oktober; im Grunde.
2. <die Verschmelzung kann nicht aufgelöst werden> dient in Verbindung mit einem substantivierten Infinitiv und »sein« zur Bildung der Verlaufsform: im Kommen sein (dabei sein zu kommen).

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ịm 〈Verschmelzungsform aus Präp. u. Art.〉 in dem

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IM [ I (4) u. M (6)]: DIN-Kurzzeichen für Kautschuke auf Basis Poly(isobuten).

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ịm <Präp. + Art.> [mhd. im(e), imme]:
1. in dem (Abk.: i.):
im Haus[e] (Abk.: i. H.);
im Beruf;
(nicht auflösbar bei geografischen Namen u. bestimmten Zeitangaben) Freiburg im Breisgau;
im Oktober;
(nicht auflösbar in festen Verbindungen) im Grunde;
im Gegenteil;
im Bau sein.
2. nicht auflösbar; bildet mit dem subst. Inf. [u. »sein«] die Verlaufsform> während eines bestimmten Vorgangs; dabei seiend, etw. zu tun:
dieser Schauspieler ist im Kommen;
der Junge ist noch im Wachsen.

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IM,
 
Abkürzung für Inoffizieller Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR.

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IM [i'ɛm] der; -[s], -[s]: inoffizieller Mitarbeiter (beim Staatssicherheitsdienst der DDR).

Universal-Lexikon. 2012.

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